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Ab sofort unterstützen die Kajakprofis die ehrenamtlichen Retter der DGzRS

20.06.2018 09:32

Schiffbrüchige aus Seenot retten. Menschen aus Gefahren befreien. Verletzte und Kranke versorgen. Die Seenotretter sind auf Nord- und Ostsee klar zum Einsatz – selbstverständlich auch für Seekajakfahrer. Deshalb sammeln wir ab sofort für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) – auch in unserer Filiale in Berlin. Denn es kann jeden treffen: jeden Segler, Motorbootfahrer oder eben auch jeden Kajakfahrer.

„Der aktuelle Fall ist gerade einmal ein paar Wochen her“, erzählt DGzRS-Sprecher Ralf Bauer. Am 31. März ging bei der Wasserschutzpolizei Wismar ein Notruf ein. Offenbar waren vier Seekajakfahrer bei der Halbinsel Wustrow zwischen der Insel Poel und Rerik durch Starkwind von sechs bis sieben Beaufort (etwa zwischen 40 und 60 km/h) in schwere Seenot geraten. Zwei von ihnen kenterten. Den anderen zwei gelang es glücklicherweise, sich an Land zu retten und Alarm zu schlagen. Ralf Bauer: „Sowohl das derzeit noch ungetaufte Seenotrettungsboot mit der internen Baunummer SRB 70 der Station Timmendorf/Poel wie auch wenig später das Seenotrettungsboot KONRAD-OTTO der Station Kühlungsborn machten sich sofort auf  die Suche nach den Schiffbrüchigen.“

Beide Seekajakfahrer konnten Dank des Einsatzes von  Polizei und Seenotretter gerettet werden. Hier wird der ganze Fall geschildert.

Die Seenotretter sind rund um die Uhr im Einsatz und das bei jedem Wetter. Allein 2017 gab es 2056 Einsätze, bei denen 490 Schiffbrüchige gerettet werden konnten. Zur Crew gehören 180 Festangestellte und 800 Freiwillige. 20 Seenotkreuzer sowie 40 Seerettungsboote sind ständig in Alarmbereitschaft. „Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt. Sie finanziert ihre Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen“, erklärt Ralf Bauer.

Natürlich ist es besser, wenn erst gar nichts passiert. Deshalb gibt es neuerdings Tipps und Tricks für sichere Fahrten, auch mit Kajaks. Die DGzRS hat deshalb eine spezielle Seite eingerichtet. Unter www.sicher-auf-see.de kann sich jede(r) schlau machen, was wichtig ist. Es gibt sogar eine Seite nur speziell für Seekajakfahrer.

Und weil das alles mit Spenden finanziert wird, gibt es nun auch bei den Kajakprofis in Berlin ein „Sammelschiffchen“ – nunmehr seit mehr als 140 Jahren das Symbol für den freiwilligen und selbstlosen Einsatz der Seenotretter. Denn auch wir wollen die Arbeit aktiv unterstützen und unsere Verbundenheit mit den Seenotrettern zeigen.

Spendet auch Ihr bei uns oder natürlich direkt bei der DGzRS:

Sparkasse Bremen | IBAN: DE36 2905 0101 0001 0720 16 | BIC: SBREDE22

Eure Kajakprofis

Saison Eröffnung 2018

27.04.2018 13:04

Liebe Kajakfreunde,

die neue Wassersport-Saison startet durch und auch wir entern nun endlich das Jahr 2018.

In unserer Berliner Zweigfiliale in der Ahrensfelder Chaussee 150 hat sich in den ersten Monaten des Jahres so einiges geändert.

So hat uns Pattrick „Paddy“ Dittmer auf eigenen Wunsch verlassen, da er sich neu orientieren möchte. Wir wünschen ihm dazu alles Gute!
 

Neuer Ansprechpartner für alle Fragen rund um unsere Boote in der Zweigfiliale ist Toni. Er steht Euch nun während der Öffnungszeiten (Di-Fr: 9-18 Uhr, Sa 9-14 Uhr) Rede und Antwort. Seine Kompetenz ist Euer Vorteil, beste Beratung garantiert! Welches Boot passt zu Euch? Welche Ausrüstung braucht Ihr? Was auch immer - Toni hat die richtigen Antworten zur Hand und wir begleiten Euch bis zum ersten Paddelschlag.
 

Neu im Team ist Sarah - die freundliche Stimme am Telefon. Sie beantwortet zudem Eure E-Mail-Anfragen und sorgt im Hintergrund dafür, dass wir nicht kentern.

 

Die wohl spannendste Neuigkeit für alle Kajakfans ist unser neuer Partner Prijon.
 

Ab sofort haben wir alle Boote der Rosenheimer Traditionsfirma im Angebot. Einige der Weltmeister-Kajaks – Firmengründer Anton Prijon wie auch Sohn Toni errangen in ihren selbst gebauten Booten mehrere Weltmeistertitel – haben wir sogar in unserer Zweigfiliale Berlin zur Ansicht und zum Test für Euch bereitgestellt. Kommt nach Ahrensfelde! Es lohnt sich.

 

Denn nur dort könnt Ihr 2018 die Berliner Filiale besuchen. Soll heißen: Wir, die Kajakprofis aus Berlin, sind in diesem Jahr auf keiner Messe vertreten. Dafür haben wir jedoch das Angebot in Ahrensfelde erweitert und unsere Filiale für Euch umgebaut.
 

Apropos Filiale: Unsere Hauptniederlassung in Lengenbostel bei Hamburg ist nun auch wieder eröffnet (Schmiedestraße 11, 27419 Lengenbostel). Nähere Infos zu unserem Flagship-Store folgen!

 

Last but not least: Auch unser Liefer-Service hat sich verbessert. So könnt Ihr Euch (natürlich nur nach Absprache) einen Liefertermin am Nachmittag bzw. frühen Abend wünschen, so dass niemand mehr einen freien Tag oder gar einen Urlaubstag für eine Bootsanlieferung opfern muss.

Ihr seht also, vieles ist neu.

Was bleibt sind unsere Kompetenz und unser 1-A-Service!

 

Eure Kajakprofis

 

Kajakprofi.de auf der Boot&Fun

10.11.2017 15:31
Bild Boot & Fun


Das Jahr geht zur Neige und deshalb steht Berlins größte Bootsmesse vor der Tür: Vom 23. bis 26. November findet die Boot&Fun 2017 statt.

Natürlich sind auch wir wieder dabei. Auf 1500 Quadratmetern könnt Ihr unser komplettes Angebot sehen und testen. Attraktion in unserer Kajakprofi-Halle 23 auf dem Berliner Messegelände am Funkturm ist die Action Area mit einem  25 mal 10 Meter große Testbecken. Da könnt Ihr nicht nur unsere Kajaks testen, sondern auch bei einer Kajak-Battle beweisen, wie gut Ihr seid. Erstmals werden wir Boote der bayerischen Traditionsfirma "Prijon" zeigen und vorstellen. <br><br>

Wer nicht nur zum Schauen, sondern auch mit Kaufabsichten zur Messe kommt, profitiert von unserem Messerabatt in der Höhe von 15 Prozent.

Zudem gibt es erstmalig einen Schnäppchen-Markt mit älteren Booten (teilweise mit leichten Fehlern oder Schäden), die wir zum Sonderpreis verkaufen werden.

Außerdem in unserer Halle: die Segelcat-Profis von X-Cat, Mini Cat mit ihren Schlauchkatamaranen, Reell und Invida. 
Wir freuen uns auf Euren Besuch!
23. bis 26. November 2017, Messe Berlin, Halle 23 

Hennigsdorfer Kajakfestival künftig jeden Sommer

06.07.2016 00:43




Hennigsdorf (HGA) Im Marina Stadthafen von Hennigsdorf kamen am Wochenende Wassersportfreunde auf ihre Kosten. Beim dort von den Kajakprofis aus Berlin veranstalteten Kajakfestival an der Hafenstraße hatten die Besucher bei bestem Bootswetter zwei Tage lang Zeit, um in Ruhe über das 5 000 Quadratmeter große Gelände zu schlendern.
Verschiedene Aussteller präsentierten sich, berieten und stellten vom Kanu bis zu Bekleidung und Zubehör alles aus, was für eine Tour benötigt wird.

Annelie Kruse und Jörg Falk kamen eigens aus Berlin-Köpenick nach Hennigsdorf, um sich ein Boot zu kaufen. "Wir haben mit der Dahme das Wasser direkt vor der Nase", sagten sie. Und, sie müssten ja irgendwas für die Kräftigung der Arme machen, da reiche Fahrradfahren nicht aus.

Auch sei ihr Hund nach 13 Jahren gestorben, jetzt soll es etwas sportlicher zugehen - aber auf dem Wasser. Nachdem das Paar von Geschäftsführer Patrick Dittmer von den Kajakprofis ausgiebig beraten wurde, ging es zur Probefahrt auf die Havel. "Ich habe noch nie im Kajak gesessen", sagte Annelie Kruse und stieg tapfer vorne ein. "Ich bin hier die Chefin", lachte sie. Ihr Mann nahm hinten Platz und gab damit die Richtung vor. Aufgeregt und gut gelaunt ging die kleine Tour am Hafen los. Beide paddelten gekonnt im gleichen Rhythmus und waren überrascht, wie gut und schnell sie mit dem Boot vorankamen. Das Paar, das seit Jahrzehnten zusammenlebt und auch im Boot harmonierte, war vollkommen überzeugt und entschied sich dann für ein blaues Kajak.

Annelie Kruse , die bereits ihren Ruhestand geniest und Jörg Falk, der noch ein Jahr bis zur Pensionierung arbeiten muss, freuen sich beide schon auf viele gemeinsamen Touren und interessieren sich vor allem für die Sicht von der Wasserseite.

Die Veranstalter aus Berlin sowie die Besucher aus der Region zeigten sich zufrieden. Neben fachlichen Beratungen und Verkaufsgesprächen gab es Zeit für Genüssliches, Paddeltouren und eine Party am Abend. Das Kajakfestival soll künftig in jedem Sommer auf dem Gelände am Hafen in Hennigsdorf stattfinden, so Steffen Kampehl von den Kajakprofis.

Die Anfänge des Kajakfahrens

06.07.2016 00:02






Der Gedanke auf schwimmenden Gegenständen Wasser zu überqueren, ist wohl so alt wie die Menschheit. Wann der erste Mensch im Einbaum ein Gewässer querte, ist ungewiss. Aber die Sumerer kannten bereits vor etwa 5000 Jahren Kanus. Englische Archäologen entdeckten ein aus Silber gefertigtes Modell als Grabbeilage eines sumerischen Königs. Auch die alten Ägypter kamen auf dem Nil und seinen Nebenflüssen meisterhaft mit ihren Knaus aus Papyros zurecht. Die Azteken wiederum befuhren Seen und Sümpfe stehend in einem Kanu aus Schilfrohr. Als Antriebsmittel benutzten sie Stangen oder Stechpaddel.

Dass Paddler heute im Kajak sitzend mit einem Doppelpaddel die Gewässer der Welt befahren, verdanken sie den Eskimos Sibiriens, Nordamerikas und Grönlands. In Jahrtausenden entwickelten sie das Kajak immer weiter zu einem hochspezialisierten Gerät. Die Eskismos benutzten ihre Kajaks zur Jagd. Schnell und seetüchtig waren die fellbespannten Boote. Um auch nach einer Kentetung im eiskalten Wasser überleben zu können, entwickelten sie eine Technik, mit der sie ihr Kajak wieder aufrichten konnten: die Eskimorolle.

Kajakfahren ist sicher der größte Spaß, den Sie in einem kleinen Boot haben können. Binsenbummeln auf dem See oder Kanuwandern auf dem Fluss vor der Haustür, im Kajak auf Wochenendfahrt, unterwegs auf Entdeckungsreisen an exotischen Ufern oder abenteuerliches Wildwasser – der Kajak ist ein universelles Sportgerät und ein idiales Mittel zur Freizeitgestaltung. Vom Kajak aus zeigt sich ihnen die Welt von unbekannter Seite und in völlig neuer Perspektive. Magische Momente warten auf sie.

Quelle: Buch Der Kajak, Das Lehrbuch für den Kanusport


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